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ERFOLGSGESCHICHTE

GALERIAs Weg bei der Auswahl des neuen PIM

GALERIA
GALERIA S.à r.l.

Die GALERIA S.à rl & Co. KG ist einer der führenden Warenhauskonzerne in Europa mit 83 Filialen und über 12.000 Mitarbeitern in ganz Deutschland. Das Unternehmen bietet seinen Kunden im Zentrum der deutschen Städte und über seine schnell wachsende E-Commerce-Website eine große Auswahl an Produkten aus den Bereichen Mode, Accessoires, Spielzeug, Geschenke, Lifestyle und Dienstleistungen.

Der Online-Handel trägt etwa 10 % zum jährlichen Gesamtumsatz von ca. 2 Milliarden Euro bei. Das riesige Sortiment umfasst 500.000 eigene Markenprodukte und einen Marktplatz mit 1 Million SKUs von über 100 Partnern. Das Unternehmen entwickelt aktiv neue Omnichannel-Erlebnisse und hat sich zum Ziel gesetzt, sein Marktplatzangebot schnell zu erweitern.

Dr. Simon Fey

Wir haben in der Plattform von Syndigo die größte Flexibilität und das größte Potenzial für künftige Erweiterungen gesehen, wie zum Beispiel das Hinzufügen von Master Data Management oder von Content für den Druck. Dadurch wird sichergestellt, dass wir die Online- und Offline-Anforderungen von GALERIA bestmöglich unterstützen können.

Dr. Simon Fey
Head of eCommerce Data Management bei GALERIA S.à r.l. & Co. KG

Das eigene, selbst entwickelte PIM unterstützte die neuen Geschäftsziele nicht mehr

GALERIA hatte vor einigen Jahren damit begonnen, ein eigenes PIM-System zu entwickeln. Als sich jedoch die Geschäftsziele änderten, und z. B. der Schwerpunkt auf die Beschleunigung des Marktplatzwachstums gelegt wurde, änderten sich auch die Anforderungen an die Funktionalität. Außerdem waren die laufenden Kosten zu hoch und das System war nur darauf ausgelegt, die eigenen Produkte zu verwalten, nicht aber die der Partner und deren Produkte. GALERIA erkannte, dass es an der Zeit war, nach einer neuen PIM-Lösung zu suchen, die sie wie folgt unterstützen konnte:

Kosten minimieren für eine höhere Online-Rentabilität

Das Unternehmen wollte ein System, das weniger kostenintensiv im Betrieb war, und kein eigenes Entwicklerteam benötigte. Man wollte kein Technologieunternehmen sein, wenn der Schwerpunkt auf dem Handel liegt.

Funktionalität ausbauen

Im bestehenden PIM-System fehlten einige Kernfunktionalitäten wie die massenhafte Bearbeitung von Datensätzen. Wenn ein Artikel oder eine Marke falsch dargestellt oder neuer Content nicht korrekt angezeigt wurde, musste entweder ein Ticket an einen Entwickler gesendet oder jede Seite einzeln manuell korrigiert werden. Zudem gab es beispielsweise keine Möglichkeit, selbst Änderungen am Attribute- und Datenmodell vorzunehmen – nur Entwickler konnten ein Attribut hinzufügen oder eine Standardeinstellung ändern.

Workflow- und Management von Business Regeln verbessern

Aufgrund von Personalabbau wurde eine Automatisierung unumgänglich. Neue Prozesse erforderten eine neue Programmierung. Deshalb konnten bedingte Regeln wie „falls Lieferant XY, dann Freigabe“ nicht einfach implementiert werden, was die Flexibilität einschränkte.

Änderungen am Datenmodell vereinfachen

Änderungen des Datenmodells waren zeitaufwändig und dauerten oft Monate, bis sie umgesetzt waren. Angesichts des großen Datenmodells konnten nicht alle Anfragen gleichzeitig bearbeitet werden, also mussten Prioritäten gesetzt werden. In der Regel wurde mit neuen Attributen begonnen und dann wurden erst Löschungen vorgenommen, da diese komplexer waren. Die Zeitspanne für Aktualisierungen war unterschiedlich: Einfache Aktualisierungen konnten je nach Priorität zwei bis drei Wochen dauern, während größere Änderungen am Datenmodell bis zu einem Monat oder länger in Anspruch nahmen.

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GALERIAs wachsender Marktplatz erfordert neue PIM-Funktionen

Für GALERIA ergeben sich neue Herausforderungen aus der Verwaltung eines wachsenden gemischten Sortiments von Marktplatzartikeln und eigenen Produkten. Diese Komplexität braucht anspruchsvolle Funktionen für den Content-Import, wie z. B. einen Golden Record. Die Daten müssen überlagert werden können, indem bestimmte Kanäle oder bestimmte Datensätze über anderen ausgewählt werden. Diese fortschrittlichen Funktionen, die einfachere PIM-Systeme nicht bieten, sind in der Software von Syndigo integriert und erfüllen den Bedarf des Unternehmens nach einer robusteren und flexibleren PIM-Lösung. Die innovativen Funktionen von Syndigo, insbesondere für die Datenverwaltung und -integration, passten gut zu den komplexen Anforderungen des Unternehmens.

Der Auswahlprozess für eine PIM-Lösung

Diese und andere Probleme führten GALERIA zu dem Schluss, dass es an der Zeit war, ein bewährtes PIM-System von einem führenden Lösungsanbieter zu erwerben. Die Priorität lag auf der Suche nach einem anpassbaren System, das sie nicht in eine starre, vordefinierte Struktur zwängte. Sie wollten ein PIM-System, mit dem sie bestimmte Prozesse mit maximaler Flexibilität optimieren konnten, um sie an ihre Bedürfnisse anzupassen.

Der Auswahlprozess dauerte nur 8-12 Wochen und beinhaltete:

  • Definition der Anforderungen und Durchführung eines Marktscreenings
  • Durchführung intensiver Demo-Sessions mit Anbietern
  • Abschließende detaillierte Analyse der Top-Anbieter

Während dieses Prozesses war es GALERIA besonders wichtig, sich die Zeit zu nehmen, um die Stärken und Schwächen jedes Anbieters anhand detaillierter Demos gründlich zu untersuchen. Die Durchführung eines Proof of Concept (POC) wäre zwar ideal gewesen, um das System in der Praxis zu testen, aber dafür reichte die Zeit nicht aus. Dennoch war es wichtig, genügend Zeit einzuplanen, um die Systeme anhand der relevanten Anwendungsfälle sorgfältig zu bewerten. Während dieser Prüfung wurden die Endnutzer in den Entscheidungsprozess einbezogen, um sicherzustellen, dass das gewählte System auch wirklich für sie praktikabel ist.

PIM Selection Process

GALERIA hatte das Ziel, den Zeitaufwand für die Bearbeitung von Daten im System zu reduzieren, wodurch einige Lösungen als weniger geeignet eingestuft wurden. Weitere Überlegungen betrafen die Frage, ob ein Cloud-natives oder ein On-Premise-System in Bezug auf die Datensicherheit besser geeignet ist. Auch der Technologie-Stack und der Fokus des Anbieters (Lieferanten-PIM vs. Händler-PIM, Schwerpunkt Backend vs. Frontend) waren entscheidende Faktoren.

Und nicht zuletzt ging es um die Erweiterbarkeit des Systems. Können Funktionen später hinzugefügt werden oder sind sie an die ursprüngliche Konfiguration gebunden? Die Möglichkeit, Funktionen in der Zukunft hinzuzufügen, ohne auf Workarounds zurückgreifen zu müssen, war ebenfalls wichtig.

Dieser Zeitplan ermöglichte es ihnen, ihre Optionen sorgfältig zu prüfen, Demonstrationen der Systeme in Aktion anzusehen und eine fundierte Entscheidung zu treffen, während sie gleichzeitig Funktionalität und Kosten abwägten, um sicherzustellen, dass sie die richtige PIM-Lösung für ihre aktuellen Anforderungen und zukünftigen Ziele wählten.

Dr. Simon Fey

Nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns für Syndigo in Kombination mit Advellence. Wir sind überzeugt davon, dass Syndigo eine starke Implementierungsfähigkeit hat und alle unsere Anwendungsfälle abdecken kann. Besonders beeindruckt sind wir von den zahlreichen Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu automatisieren. Außerdem sehen wir das Potenzial, alle unsere Content-Kanäle effizient zu bespielen. Ein wichtiger Faktor bei unserer Entscheidung ist auch die Möglichkeit, verschiedene KI-Anwendungsfälle von Anfang an in das System zu integrieren. Diese Kombination aus Funktionen und Möglichkeiten entspricht perfekt unseren Anforderungen und zukunftsorientierten Zielen.

Dr. Simon Fey
Head of eCommerce Data Management bei GALERIA S.à r.l. & Co. KG
PIM

Advellence und der Syndigo-Partnervorteil

Für GALERIA war es wichtig, mit einem Implementierungspartner zusammenzuarbeiten, der umfassende Erfahrung mit dem PIM-System von Syndigo hat. Advellence, ein langjähriger Partner von Syndigo, erfüllte diese Kriterien. Die gemeinsame Erfolgsbilanz bei der Implementierung war beeindruckend. Das hat GALERIA davon überzeugt, dass der Implementierungsprozess reibungslos und effektiv sein würde.

Die Vision für die Zukunft

The productive go-live of Syndigo is targeted for the 2nd quarter of 2025. In addition to growing its marketplace, GALERIA plans to push automation to the limit and use modern AI approaches or AI models so that they can get to a turnaround time of minutes instead of days for a streamlined process: the content comes in, goes through the systems, is preprocessed, quality-checked, and put into the shop, so products appear online faster for customers to experience.