ERFOLGSGESCHICHTE


Die GALERIA S.à rl & Co. KG ist einer der führenden Warenhauskonzerne in Europa mit 83 Filialen und über 12.000 Mitarbeitern in ganz Deutschland. Das Unternehmen bietet seinen Kunden im Zentrum der deutschen Städte und über seine schnell wachsende E-Commerce-Website eine große Auswahl an Produkten aus den Bereichen Mode, Accessoires, Spielzeug, Geschenke, Lifestyle und Dienstleistungen.
Der Online-Handel trägt etwa 10 % zum jährlichen Gesamtumsatz von ca. 2 Milliarden Euro bei. Das riesige Sortiment umfasst 500.000 eigene Markenprodukte und einen Marktplatz mit 1 Million SKUs von über 100 Partnern. Das Unternehmen entwickelt aktiv neue Omnichannel-Erlebnisse und hat sich zum Ziel gesetzt, sein Marktplatzangebot schnell zu erweitern.

GALERIA hatte vor einigen Jahren damit begonnen, ein eigenes PIM-System zu entwickeln. Als sich jedoch die Geschäftsziele änderten, und z. B. der Schwerpunkt auf die Beschleunigung des Marktplatzwachstums gelegt wurde, änderten sich auch die Anforderungen an die Funktionalität. Außerdem waren die laufenden Kosten zu hoch und das System war nur darauf ausgelegt, die eigenen Produkte zu verwalten, nicht aber die der Partner und deren Produkte. GALERIA erkannte, dass es an der Zeit war, nach einer neuen PIM-Lösung zu suchen, die sie wie folgt unterstützen konnte:
Das Unternehmen wollte ein System, das weniger kostenintensiv im Betrieb war, und kein eigenes Entwicklerteam benötigte. Man wollte kein Technologieunternehmen sein, wenn der Schwerpunkt auf dem Handel liegt.
Im bestehenden PIM-System fehlten einige Kernfunktionalitäten wie die massenhafte Bearbeitung von Datensätzen. Wenn ein Artikel oder eine Marke falsch dargestellt oder neuer Content nicht korrekt angezeigt wurde, musste entweder ein Ticket an einen Entwickler gesendet oder jede Seite einzeln manuell korrigiert werden. Zudem gab es beispielsweise keine Möglichkeit, selbst Änderungen am Attribute- und Datenmodell vorzunehmen – nur Entwickler konnten ein Attribut hinzufügen oder eine Standardeinstellung ändern.
Aufgrund von Personalabbau wurde eine Automatisierung unumgänglich. Neue Prozesse erforderten eine neue Programmierung. Deshalb konnten bedingte Regeln wie „falls Lieferant XY, dann Freigabe“ nicht einfach implementiert werden, was die Flexibilität einschränkte.
Änderungen des Datenmodells waren zeitaufwändig und dauerten oft Monate, bis sie umgesetzt waren. Angesichts des großen Datenmodells konnten nicht alle Anfragen gleichzeitig bearbeitet werden, also mussten Prioritäten gesetzt werden. In der Regel wurde mit neuen Attributen begonnen und dann wurden erst Löschungen vorgenommen, da diese komplexer waren. Die Zeitspanne für Aktualisierungen war unterschiedlich: Einfache Aktualisierungen konnten je nach Priorität zwei bis drei Wochen dauern, während größere Änderungen am Datenmodell bis zu einem Monat oder länger in Anspruch nahmen.

Diese und andere Probleme führten GALERIA zu dem Schluss, dass es an der Zeit war, ein bewährtes PIM-System von einem führenden Lösungsanbieter zu erwerben. Die Priorität lag auf der Suche nach einem anpassbaren System, das sie nicht in eine starre, vordefinierte Struktur zwängte. Sie wollten ein PIM-System, mit dem sie bestimmte Prozesse mit maximaler Flexibilität optimieren konnten, um sie an ihre Bedürfnisse anzupassen.
Der Auswahlprozess dauerte nur 8-12 Wochen und beinhaltete:
Während dieses Prozesses war es GALERIA besonders wichtig, sich die Zeit zu nehmen, um die Stärken und Schwächen jedes Anbieters anhand detaillierter Demos gründlich zu untersuchen. Die Durchführung eines Proof of Concept (POC) wäre zwar ideal gewesen, um das System in der Praxis zu testen, aber dafür reichte die Zeit nicht aus. Dennoch war es wichtig, genügend Zeit einzuplanen, um die Systeme anhand der relevanten Anwendungsfälle sorgfältig zu bewerten. Während dieser Prüfung wurden die Endnutzer in den Entscheidungsprozess einbezogen, um sicherzustellen, dass das gewählte System auch wirklich für sie praktikabel ist.

GALERIA hatte das Ziel, den Zeitaufwand für die Bearbeitung von Daten im System zu reduzieren, wodurch einige Lösungen als weniger geeignet eingestuft wurden. Weitere Überlegungen betrafen die Frage, ob ein Cloud-natives oder ein On-Premise-System in Bezug auf die Datensicherheit besser geeignet ist. Auch der Technologie-Stack und der Fokus des Anbieters (Lieferanten-PIM vs. Händler-PIM, Schwerpunkt Backend vs. Frontend) waren entscheidende Faktoren.
Und nicht zuletzt ging es um die Erweiterbarkeit des Systems. Können Funktionen später hinzugefügt werden oder sind sie an die ursprüngliche Konfiguration gebunden? Die Möglichkeit, Funktionen in der Zukunft hinzuzufügen, ohne auf Workarounds zurückgreifen zu müssen, war ebenfalls wichtig.
Dieser Zeitplan ermöglichte es ihnen, ihre Optionen sorgfältig zu prüfen, Demonstrationen der Systeme in Aktion anzusehen und eine fundierte Entscheidung zu treffen, während sie gleichzeitig Funktionalität und Kosten abwägten, um sicherzustellen, dass sie die richtige PIM-Lösung für ihre aktuellen Anforderungen und zukünftigen Ziele wählten.


The productive go-live of Syndigo is targeted for the 2nd quarter of 2025. In addition to growing its marketplace, GALERIA plans to push automation to the limit and use modern AI approaches or AI models so that they can get to a turnaround time of minutes instead of days for a streamlined process: the content comes in, goes through the systems, is preprocessed, quality-checked, and put into the shop, so products appear online faster for customers to experience.